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Schüssler Salze 

 

1. Calcium fluoratum (Kalziumfluorid)

Das Salz des Bindegewebes, der Gelenke und Haut

Calcium fluoratum ist wichtig für das Stütz- und Bindegewebe. Es verleiht dem Bindegewebe Festigkeit. Ein wichtiges Mittel für die Elastizität, es bildet die Knochenhüllen, Bänderschwäche, Organsenkung. Calcium fluoratum (chemisch Flussspat) kommt natürlicherweise in der Haut, Knochen, Sehnen, Bändern, Gefäßen und im Zahnschmelz vor. Fluor bildet mit Calcium ein Mineralgerüst, das Knochen und Zähne stabilisiert bzw. härtet.

Vorkommen im Körper:

Calcium fluoratum ist im Zahnschmelz, den Knochen und den Zellen der obersten Hautschicht enthalten. Darüber hinaus kommt es insbesondere im elastischen Gewebe wie z.B. in den Sehnen und Bändern vor.

Verschlechterung: körperliche und geistige Anstrengung, Hitze, Kälte

Besserung: Ruhe und Schonung, bei Wärme und Warmwerden

Dosierung: D12

 

2. Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)

Das Salz der Knochen und Zähne

Calcium phosphoricum wird auch als das Knochensalz der Biochemie bezeichnet. Verbessert die Bildung die Knochenzellen, erhöht das Blutvolumen. Knochenbrüche verheilen besser, Wirkt Muskelkrämpfen entgegen. Bei zu schnellem Pulsschlag, wichtig in der Schwangerschaft, hilft bei bellenden Husten. Phosphorsaurer Kalk ist in unterschiedlichsten Organen wie Gehirn, Leber, Muskel, Gefäße, Nerven, Lymphgefäße und Lymphknoten enthalten. Calcium phosphoricum wirkt entkrampfend und entspannend auf Muskulatur und Nerven. Es wird auch nach schwächenden Krankheiten als Aufbaumittel eingesetzt.

Vorkommen im Körper:

Dieses Salz kommt im menschlichen Körper am häufigsten und in der größten Menge vor. Calcium phosphoricum bildet die harte Knochenmasse. Weiterhin ist es in allen Zellen anzutreffen.

Verschlechterung: Wärme, Reizmittel

Besserung: Ruhe

Dosierung: D6

 

3. Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)

Das Salz des Immunsystems

Eisen transportiert besonders Sauerstoff im Körper, und beugt dem Muskelkater vor Anwendung bei niedrigem Fieber, das Mittel für Entzündungen, das Mittel für die erste Hilfe. Weitere Anwendung bei klopfenden und pochenden "heißen" Schmerzen, bei Müdigkeit und Konzentrationsmangel.  Ferrum phosphoricum wirkt (bei Rötung) schmerzstillend und verbessert die Sauerstoffaufnahme (Aktiviert die Zellatmung) durch eine verbesserte Ankopplung des Sauerstoffs an die roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Durch die verbesserte Sauerstoffaufnahme regeneriert sich das Gewebe schneller.

Es wird bei allen Anzeichen von Entzündungen im Anfangsstadium angewandt: erhöhter Stoffwechsel, Gefäßerweiterung (Rötung) und gestörte Sauerstoffaufnahme kennzeichnen das 1. Entzündungsstadium; enorm wichtig ist es dabei, gleich nach Auftreten der Symptome Ferrum phosphoricum einzunehmen.

Vorkommen im Körper:

Eisen (Ferrum) befindet sich in allen Zellen des menschlichen Körpers. Unentbehrlich ist Eisen als Bestandteil des roten Blutfarbstoffs.

Verschlechterung: durch Wärme bei akuten Entzündungen, durch Bewegung bei akuten Entzündungen

Besserung: durch Kälte bei akuten Entzündungen, durch Ruhe

Dosierung in der Regel: D12

 

4. Kalium chloratum (Kaliumchlorid)

Das Salz der Schleimhäute

Für die Funktion von Nerven und Muskeln ist Kalium unentbehrlich. Wirkt als Drüsenbetriebsstoff. Es findet Anwendung bei weichen Schwellungen und zu dickem Blut. Bei schleimigen Husten, nach Impfungen und medikamentöser Behandlung Beachte:: elektromagnetische Belastungen und Milchprodukte verbrauchen viel Kalium chloratum. Kalium chloratum (Kaliumchlorid) ist das Mittel für das 2. Entzündungsstadium, die Erkrankung unbestreitbar ausgebrochen ist. Es wird als 2. Entzündungsmittel oft schon im Anfangsstadium im Wechsel mit Ferrum phosphoricum Nr.3 genommen um ein Fortschreiten zu vermeiden. Kalium chloratum löst durch seine faserstoffauflösende Eigenschaft (fibrinolytisch) weiße oder weißgraue Sekrete (Fibrin) der Haut und Schleimhäute. Es ist daher indiziert bei allen weißlichen Ablagerungen (Exsudat), wie sie z.B. bei einer Rachenentzündung deutlich sichtbar werden.

Vorkommen im Körper:

Kalium kommt in jeder Zelle, insbesondere in den roten Blutkörperchen vor.

Verschlechterung: bei Bewegung, in der Kälte

Besserung: mäßige Bewegung bei Wärme und durch warme Auflagen 

Dosierung: D6

 

5. Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat)

Das Salz der Nerven und Psyche

Kalium phosphoricum gilt als Nährstoff für die Nerven. Energiesalz  (lezithinbindend), Fiebermittel ab 38.5 Grad, wirkt antiseptisch. Kaliumphosphat (Kaliumhydrogenphosphat) ist das Nährsalz für Körper, Psyche und Geist. Also für Schwächezustände unterschiedlichster Genese wie z.B. nach körperlicher und geistiger Überanstrengung sowie bei Angstzuständen. Kalium phosphoricum wirkt auf das vegetative und autonome Nervensystem, sowie auch auf die Muskulatur. Verteilungsstörungen von Kaliumphosphat bewirken Nerven- und Muskelschwäche. Gedächtnisstörungen, Melancholie, Depression, Blasenschwäche usw. sind die Folge.

Vorkommen im Körper:

Kalium phosphoricum ist das bedeutendste anorganische Salz der Zellen und ist besonders für die Blutflüssigkeit, die Gehirn-, Nerven- und Muskelzellen wichtig.

Verschlechterung: morgens bei Anstrengung, insbesondere bei geistiger Tätigkeit, durch Geräusche

Besserung: in Ruhe, bei mäßiger Bewegung

Dosierung: D6

 

6. Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat)

Das Salz der Entgiftung

Dieser Mineralstoff bindet den Sauerstoff in der Zelle. Ein Mangel an diesem hat ein übersteigertes Bedürfnis nach frischer Luft zur Folge. Lufthunger, Klaustrophobie, bei Abschuppungsprozessen der Haut, Völlegefühl nach dem Essen, Darmpilz, vorhandener Muskelkater. Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat) ist das Salz für das 3. Entzündungsstadium. In diesem Stadium werden Gewebsdefekte repariert, Eiter bestehend aus toten Bakterien, Zellresten und Faserstoffen müssen herausgeschafft werden. Kalium sulfuricum bewirkt, dass mehr Sauerstoff (Sulfatwirkung) in das geschädigte Gewebe gelangt und damit die Bildung neuer Haut- und Schleimhautzellen fördert. Kalium sulfuricum erhält den Surfactant-Faktor ("Schmiere in den Lungenbläschen") durch Befeuchtung der Lungenbläschen.

Vorkommen im Körper:

Kalium sulfuricum kommt in der Haut und in den Schleimhäuten vor.

Verschlechterung: in geschlossenen Räumen, bei Föhn und Schwüle

Besserung: durch feuchte frische kühle Luft, im Freien

Dosierung: D6

 

7. Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat) 

Das Salz der Muskeln und Nerven

Für die unwillkürlichen Körperfunktionen (z.B. Herz, Nerven, und Drüsen), Verlegenheitsröte, Kopfschmerzen, bei kolikartigen Beschwerden, Gase austreibend, entkrampfend, Menstruationsbeschwerden, wehenunterstützend. Beachte: Schokoholiker haben einen großen Magnesiummangel. Magnesium phosphoricum (Magnesiumhydrogenphosphat) ist das Standardmittel für alle krampfartige Leiden. Magnesium ist ein essentielles Mineral, das in Böden oft mangelhaft vorliegt. Ein Mangel an Magnesium, das auch durch hartnäckigen Durchfall entsteht, kann sich als Magen- und Darmkrämpfe, Gesichtszucken, Augenzittern, Konzentrationsstörungen, Kribbelgefühl, Rückenschmerzen, Blasenschwäche, Beklemmung usw. zeigen

Vorkommen im Körper:

Magnesium befindet sich im Skelett, im Muskelsystem, in den Nerven, im Gehirn und im Rückenmark, in den roten Blutkörperchen, in der Leber sowie in der Schilddrüse.

Verschlechterung: leise Berührung (erhöhte Oberflächensensibilität ), Kälte

Besserung: fester Druck, Zusammenkrümmen, Wärme, Ruhe

Dosierung: D6

 

8. Natrium chloratum (Natriumchlorid)

Das Salz des Flüssigkeitshaushaltes

Natrium reguliert den Wasserhaushalt im Körper. Entgiftend, bildet den Schleimstoff, macht Fremdstoffe unschädlich und ausscheidungsfähig, Insektenstiche, Allergien, Verbrennungen, Fließschnupfen, Bluthochdruck, Schlundbrennen, Gelenke knacken. Das heutige Salz besteht nur aus Natrium- und Chloridionen, das Steinsalz noch aus vielen anderen... Für jedes Gramm Kochsalz brauche man 23 mal mehr Wasser in den Zellen als mit Steinsalz. Die Folgen seien Austrocknung mit rheumatischen Erkrankungen, Gicht, Arthritis, Nieren- und Gallensteine ... 

Die Förderung des Nährstromes ist die wichtigste Funktion, Schleim wird befeuchtet, der verbrauchte Stoffwechselprodukte abtransportiert. Somit besitzt Natrium chloratum eine sanftere Ausscheidungsfunktion, als das starke Natrium sulfuricum. reguliert die Zellerregbarkeit

Vorkommen im Körper:

Natrium chloratum ist für den Organismus lebenswichtig. Etwa die Hälfte des Natriums befindet sich in der Flüssigkeit außerhalb der Zellen, in der sogenannten "extrazellulären Flüssigkeit". Darüber hinaus kommt es in den Knochen, dem Knorpelgewebe, im Magen und in den Nieren vor.

Verschlechterung: morgens, vormittags, bei geistiger Überanstrengung und feucht-kühlem Wetter, bei kalter und trockener Luft Besserung: abends, in Ruhe, Schwitzen, trockene, warme, kühle und frische Luft

Dosierung: D6

 

9. Natrium phosphoricum (Natriumphosphat)

Das Salz des Stoffwechsels

Natrium phosporicum dient zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper und regt den Stoffwechsel an. Wirkt entsäuernd und reguliert den Säure- und Fetthaushalt im Körper. Es regt den Stoffwechsel an, bei Müdigkeit und großer Mattigkeit, Akne, Pickel, verstopfte Talgdrüsen, fettes und "trockenes" Haar, Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Heißhunger, Sodbrennen (wenn’s unten brennt). Natrium phosphoricum (Natriummonohydrogenphosphat) ist neben Natrium bicarbonicum das Entsäuerungsmittel der Schüssler Salze. Säuren fallen überall an, problematisch wird es jedoch, wenn zuviel davon im Blut zirkulieren und Natrium phosphoricum nicht ausreichend zur Verfügung steht: Die Harnsäure diffundiert ins Gewebe und provoziert dann Gichtschmerzen, Fettsäuren können z.B. bei sehr fettreichen Essen nicht mehr ausreichend über die Lymphe abtransportiert werden (Akne, Mitesser) und Diabetiker leiden an der sogenannten Ketoazidose, eine Übersäuerung, die entsteht, wenn zuviel Zucker im Blut zirkuliert und nicht verstoffwechselt werden kann. In all diesen Entgleisungen ist Natrium phosphoricum indiziert.

Vorkommen im Körper:

Natrium phosphoricum ist im menschlichen Körper weit verbreitet: Es kommt in den Gehirnzellen, Nerven, Muskeln, roten Blutkörperchen und im Bindegewebe vor.

Verschlechterung: durch Wärme in der Reizphase, Bewegung, fette Speisen,feucht-kaltes Wetter

Besserung: durch Wärme in der Erschöpfungsphase, reichliches Trinken

Dosierung: D6

 

10. Natrium sulfuricum (Natriumsulfat)

Das Salz der Ausscheidung

Natrium sulfuricum wird auch als das biochemische Ausleitungsmittel bezeichnet. Es wirkt auf die Ausscheidungsorgane (Leber, Galle, Niere) und hilft dem Körper, überschüssiges Wasser auszuscheiden. Entschlackend, fördert die Ausscheidung von verschlackten, abbaunotwendigen Gewebeteilen (entzieht den Schlacken das Wasser), die Leber baut mit Hilfe dieses Mineralstoffes Gifte in unschädliche Stoffe um, Fieberblasen, Herpes, Tränensäcke, geschwollene Beine und Hände oder Finger, Erfrierungen (Salbe). Natrium sulfuricum (Natriumsulfat, auch Glaubersalz genannt) ist das wirksamste Ausscheidungsmittel der Schüssler Salze und damit wesentlich wirksamer als Natrium chloratum Schlackenstoffe ziehen durch ihren osmotischen Druck Wasser an. Überschüssige Wasseransammlungen und damit auch schädliche Schlackenstoffe werden dann über das Leber/Galle-System, den Darm, die Nieren und sogar über die Haut ausgeschieden. Natrium sulfuricum beseitigt somit veraltete Zellstrukturen und Gewebe, was den Weg zur Zellerneuerung frei macht und dem Gewebe neue Elastizität verleiht. Nach Dr. Schüssler ist das Natrium sulfuricum das wichtigste Salz bei Erkältungen: öffnet die Hautporen, setzt das Schwitzen in Gang und senkt die Körpertemperatur.

Vorkommen im Körper:

Natrium sulfuricum ist vorwiegend in der Gewebeflüssigkeit enthalten.

Verschlechterung: Kälte, hohe Luftfeuchtigkeit, nachts und morgens

Besserung: Schwitzen, kalte Waschungen, warme und trockene Luft, frische Luft, Aufenthalt im südlichen Meeresklima

Dosierung: D6

 

11. Silicea (Kieselsäure)

Das Salz der Haare, Haut und des Bindegewebes

Silicea wird als das "Kosmetikum der Biochemie" bezeichnet: Es steigert die Festigkeit des Bindegewebes und ist wichtig für den Aufbau der Haut, der Haare sowie der Fuß- und Fingernägel. Baut das Bindegewebe auf bezüglich der Brüchigkeit, Bestandteil von Haaren, Nägeln, Nerven, bei Blutergüssen, blauen Flecken, Lichtempfindlichkeit, unangenehm riechender Schweiß,  gereizte Nerven, Lärmempfindlichkeit, Zuckungen der Augenlider oder von Muskeln.  Silicea (Siliziumdioxid, Kieselerde) gilt als das älteste Heilmittel der Menschheit. Siliziumdioxid kommt in vielen Körpergeweben vor. Silicea wirkt auf das funktionelle (mesenchymale) Bindegewebe, die Haut und Schleimhäute. Es baut die Struktur von Gelenken, Haut, Haaren, Bindegewebe und Nägeln auf und gibt ihnen Festigkeit. fördert die Wundheilung, verbessert das Knochenwachstum und reguliert den Kalziumstoffwechsel, wirkt entblähend und hemmt aufgrund seiner Toxinbindung Fäulnisprozesse im Darm, eitrige Prozesse vergiften kaum den Körper aufgrund der Toxinbindung, regt das lymphattische Gewebe zur vermehrten Produktion von Fresszellen (Phagozyten) an (verbesserte Abwehr).

Vorkommen im Körper:

Silicea ist für den Körper als Bestandteil des Bindegewebes unentbehrlich.

Verschlechterung: Kälte, Witterungswechsel, geistige und körperliche Anstrengung, kalte Jahreszeit, Neu- und Vollmond

Besserung: Wärme, trockenes Wetter, Seeklima

Dosierung: D12

 

12. Calcium sulfuricum (Kalziumsulfat)

Das Salz der Gelenke

Auch die Bildung von Binde- und Stützgewebe wird von Calcium sulfuricum beeinflusst. Mittel der Wahl bei chronische Eiterungen - baut Eiter überraschend schnell ab, Gicht, Rheuma, Angina.  Calcium sulfuricum (Calciumsulfat) ist am Aufbau von Knorpelgewebe beteiligt und beeinflusst die Bildung von Binde- und Stützgewebe im Körper und ist entzündungshemmend: Calcium sulfuricum wirkt auf das (mesenchymale) Bindegewebe im Sinne der Abwehr von Erregern und Entgiftung (Makrophagenaktivität). Calcium sulfuricum bewirkt eine Ausscheidung von Eiter, wenn Kanäle zur Ausscheidung möglich sind (z.B. bei Bronchitis mit eitrigem Auswurf, einem eröffneten Gerstenkorn oder Pickel).

Abschlussmittel nach akuten Entzündungen

Vorkommen im Körper:

Calcium sulfuricum kommt unter anderem in der Leber und Galle sowie in der Knorpelmasse vor.

Verschlechterung: Wärme, Bewegung

Besserung: Kühle, milde Wärme

Dosierung: D6

 

ANWENDUNGSBEISPIELE:

HAUT - HAARE - NÄGEL:

Abszess (Eitergeschwür):

im Frühstadium: Nr. 3 Ferrum phosphoricum, im Wechsel mit dem Mittel Nr. 4 Kalium chloratum je 3 × täglich 1 Tablette, im fortgeschrittenen Stadium: Nr. 4 Kalium chloratum 6 × täglich 1 Tablette, darauf Nr. 11 Silicea 5 × täglich 1 Tablette, alsdann Nr. 12 Calcium sulfuricum 6 × täglich 1 Tablette.

Nr. 12 Calcium sulfuricum darf erst dann eingesetzt werden, wenn der Eiter ungehindert Abfluss hat.

Salbe Nr. 11 und 12.

Furunkulose:

Nr. 3 Ferrum phosphoricum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 6 Kalium sulfuricum 0,25-stündlich 1 Tablette zur Einschmelzung: Nr. 11 Silicea stündlich 1 Tablette Salbe Nr. 11, nach Eröffnung des Abszesses: Nr. 12 Calcium sulfuricum 6 × täglich 2 Tabletten, Salbe Nr. 12.

Haarausfall, lange Zeit hindurch:

Nr. 5 Kalium phosphoricum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 11 Silicea je 2 × täglich 1 Tablette.

Juckreiz:

Nr. 7 Magnesium phosphoricum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 11 Silicea je nach Schwere des Falles stündlich bis 6 × täglich 1 Tablette.

Nagelkrankheiten:

lange Zeit hindurch: Nr. 1 Calcium fluoratum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 11 Silicea je 2 × täglich 1 Tablette.

Kieferhöhleneiterung:

Nr. 6 Kalium sulfuricum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 12 Calcium sulfuricum je 3 × täglich 2 Tabletten, Salbe Nr. 6 auf Stirn und Nase reiben.

NIERE-BLASE:

Blasenkatarrh:

Nr. 3 Ferrum phosphoricum von Erkältung kommend: 0,25-stündlich 1 Tablette später: Nr. 4 Kalium chloratum 6 × täglich 1 Tablette.

Nierenerkrankungen:

Anfangsmittel: Nr. 4 Kalium chloratum alle 10 Minuten 1 Tablette, bei Fieber: Nr. 5 Kalium phosphoricum ½ stündlich 1 Tablette, bei Schmerzen: Nr. 7 Magnesium phosphoricum als "heiße Sieben" alle 5 Minuten.

DARM:

Darmkatarrh:

Anfangsmittel: Nr. 3 Ferrum phosphoricum 0,25-stündlich 1 Tablette

krampfartig: Nr. 7 Magnesium phosphoricum 0,25 stündlich 1 Tablette oder als "heiße Sieben"

mit wässrigem Stuhl: Nr. 8 Natrium chloratum 0,25-stündlich 1 Tablette,

stinkend : Nr. 2 Calcium phosphoricum, 6 × täglich 1 Tablette

gelblichgrün bei Kleinkindern: Nr. 9 Natrium phosphoricum 0,5-stündlich 1 Tablette.

Koliken:

Nr. 7 Magnesium phosphoricum.

LEBER:

Leber:

als Leberschutztherapie: Nr. 6 Kalium sulfuricum 6 × täglich 1 Tablette,

bei Stauung: Nr. 10 Natrium sulfuricum 6 × täglich 1 Tablette,

bei Druck auf der Leber: Nr. 5 Kalium phosphoricum 6 × täglich 1 Tablette, Salbe Nr. 6.

ATEMWEGE:

Erkältung:

Anfangsmittel: Nr. 3 Ferrum phosphoricum alle 10 Minuten 1 Tablette

bei Ausbruch: Nr. 4 Kalium chloratum 0,25-stündlich 1 Tablette

im Lösungsstadium: Nr. 6 Kalium sulfuricum 6 × täglich 1 Tablette.

Husten:

trocken: Nr. 3 Ferrum phosphoricum stündlich 1 Tablette,

mit Rasselgeräuschen: Nr. 6 Kalium sulfuricum 6 × täglich 1 Tablette,

chronisch: Nr. 4 Kalium chloratum 6 × täglich 1–2 Tabletten.

MUSKEL - GELENKE - KNOCHEN

Gelenkrheuma:

zur allgemeinen Ausscheidung: Nr. 9 Natrium phosphoricum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 10 Natrium sulfuricum, im Wechsel mit dem Mittel Nr. 11 Silicea 3 × täglich 2 Tabletten, Salbe Nr. 4.

Hexenschuss:

Nr. 4 Kalium chloratum stündlich 3 Tabletten.

Ischias:

Nr. 5 Kalium phosphoricum alle 2 Stunden 1 Tablette, mit schießendem Schmerz: Nr. 7 Magnesium phosphoricum, im Wechsel mit dem Mittel Nr. 5 Kalium phosphoricum alle 2 Stunden je 1 Tablette, Salbe Nr. 7.

Knochenbildung:

Nr. 2 Calcium phosphoricum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 7 Magnesium phosphoricum je 3 × täglich 2 Tabletten.

Muskelschwäche:

besonders nach Krankheiten: Nr. 5 Kalium phosphoricum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 2 Calcium phosphoricum je 3 × täglich 1 Tablette.

Muskelverhärtung:

besonders Schulter und Oberarme: Nr. 1 Calcium fluoratum 3 × täglich 1 Tablette, Salbe Nr. 10 und 11.

Quetschungen:

Nr. 3 Ferrum phosphoricum 0,25-stündlich 1 Tablette

mit Schwellung: Nr. 4 Kalium chloratum 0,25-stündlich 1 Tablette

Salben Nr. 3 und 4

zur Resorption: Nr. 11 Silicea 3 × täglich 1 Tablette.

NERVEN

Nervosität:

Hauptmittel: Nr. 5 Kalium phosphoricum 0,5 stündlich 1 Tablette, bei allgemeiner nervöser Überreizung: Nr. 2 Calcium phosphoricum 6 × täglich 1 Tablette, Salbe Nr. 5 und 7.

Ruhelosigkeit:

Nr. 8 Natrium chloratum im Wechsel mit dem Mittel Nr. 11 Silicea 3 × täglich 1 Tablette.

Schlaflosigkeit:

Nr. 5 Kalium phosphoricum tagsüber 3 × 1 Tablette

vor dem Schlafengehen: Nr. 7 Magnesium phosphoricum als "heiße Sieben".

Bei der "heißen Sieben" werden 10 Tabletten des Mittels Nr. 7 Magnesium phosphoricum in heißem Wasser aufgelöst und möglichst heiß in kleinen Schlücken getrunken. Zum Umrühren sollte ein Kunststofflöffel verwendet werden.